Die Andreas Schmid Group bringt batterieelektrische Lkw in den regulären Fernverkehr. Das Unternehmen hat zwei Mercedes‑Benz eActros 600 in Betrieb genommen und plant im laufenden Jahr weitere Fahrzeuge.
Damit geht der Logistikdienstleister den nächsten Schritt von Pilotprojekten hin zum wirtschaftlichen Einsatz alternativer Antriebe.
Einsatz auf anspruchsvoller Fernverkehrsroute
Die E‑Lkw kommen auf definierten Relationen im Fernverkehr zum Einsatz. Eine zentrale Strecke verbindet dabei Standorte in Bayern und Hessen und zählt mit rund 800 Kilometern zu den längsten Linien im Netzwerk des Unternehmens.
Solche planbaren Verbindungen gelten als besonders geeignet, um elektrische Nutzfahrzeuge im Alltag zu erproben und zu integrieren.
Wirtschaftlichkeit rückt in den Fokus
Während Elektromobilität im Güterverkehr lange vor allem unter Nachhaltigkeitsaspekten diskutiert wurde, rückt zunehmend die Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt.
Entscheidend sind dabei:
- planbare Einsatzprofile
- Ladeinfrastruktur
- Energiekosten
- sowie regulatorische Rahmenbedingungen
Gerade im mittelständischen Umfeld müsse sich der Einsatz im operativen Geschäft rechnen.