Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs wächst der Bedarf an öffentlicher Hochleistungsladeinfrastruktur entlang zentraler Transport- und Logistikkorridore. Auch der Online-Riese Amazon setzt beim Transport auf batterieelektrische Antriebe, die Flotte der Transportpartner in Deutschland zählt bereits mehr als 30 batterieelektrische schwere Lkw.
Shell-Ladehubs entlang wichtiger Logistikkorridore
Unterstützt werden diese E-Lkw-Transporte von einer öffentlichen Hochleistungsladeinfrastruktur, die der Shell-Konzern betreibt. Wie Shell auf der Messe IAA Transportation in Hannover bekanntgab, nutzt Amazon die Ladehubs in Hannover, Kirchheim und künftig auch in Koblenz. Die flüssigkeitsgekühlten Ladepunkte bieten Ladeleistungen von bis zu 400 kW.
Reservierbare Ladefenster für Transportpartner
An ausgewählten Standorten werden Amazons Transportpartner zudem exklusiv das von Shell entwickelte Pilotprojekt „Home-away-from-Home“ nutzen, heißt es weiter. Dies umfasst eine Reservierung von Ladefenstern im Voraus. Zugang zur Ladeinfrastruktur und die Abrechnung erfolgen über die Shell Card.
Zuverlässigere Ladeplanung
„Die Möglichkeit, Ladezeiten im Voraus zu reservieren, erleichtert es, Touren, Ladehalte und Fahrerpausen noch zuverlässiger zu planen“, sagt Andreas Marschner, Vice President of Worldwide Sustainable Operations bei Amazon.
Melanie Falkenstern, Head of Fleet Solutions DACH bei Shell, betont: „Die Zusammenarbeit mit Amazon zeigt, wie öffentliches Hochleistungsladen den Einsatz elektrischer Lkw im täglichen Betrieb unterstützen kann. Mit unseren Ladehubs, der Shell Card und Angeboten wie Home-away-from-Home schaffen wir Lösungen, die mehr Flexibilität und Planungssicherheit bieten.“
Shells Ladenetzwerk für schwere Nutzfahrzeuge umfasst aktuell europaweit über 150 Lkw-Ladehubs und soll weiter ausgebaut werden.