Mit dem neuesten Modell des Transit-Quintett hat Ford vor allem Ausliefer- und Kurierdienste, Handwerker sowie Dienstleister im Fokus. Den „City“ wird es als
Fahrgestell mit Einzelkabine sowie als Kastenwagen mit zwei Radständen und Höhen als Fronttriebler geben. Für den Antrieb sorgt ein 110 kW (150 PS)-Elektromotor, der seine Energie aus einem 56 kWh LiIon-Akku bezieht. Das reicht nach WLTP für 254 Kilometer Reichweite.
Mit langem Radstand und Hochdach bietet der Transit City über drei Meter Ladelänge, eine zulässige Nutzlast von 1.275 Kilogramm und einen Stauraum von rund acht Kubikmetern. Beide Kastenvarianten bieten Stellplatz für drei Europaletten. Flottenbetreiber können das neue Modell mit einem Plug-in-Modul ausstatten, um die Ford Pro Telematics-Dienste nutzen zu können.
Simon Robinson, Leitender Ingenieur des neuen Transit City betont, dass Ford die Bedürfnisse der kostenbewussten Kunden bei der Konzeption der neuen Modelle berücksichtigt hat. „Der City ist preisgünstig und auf das Wesentliche reduziert.“ Der kurze Kastenwagen mit Normaldach wartet mit einem Laderaum von rund sechs Kubikmetern auf und darf bis zu 1.085 kg laden. Zur Serienausstattung gehören laut Ford ein strapazierfähiger Frachtraumboden, halbhohe Seitenwandverkleidungen und sinnvoll angeordnete Verzurrösen. Das Fahrgestell bietet eine standardisierte Elektro-Schnittstelle. Ford benennt 200 zertifizierte Aufbauhersteller des europäischen Ford Pro Converters-Netzwerks, davon 39 allein Deutschland.
Beim DC-Laden kann der Nutzer seinen neuen Elektro-Transporter mit maximal 87 kW aufladen. Das heißt bei durchschnittlicher Ladeleistung konkret: in 33 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Am AC-Lader (11 kW) dauert es rund vier Stunden von zehn auf 80 Prozent.
Ford hat dem neuen Transit City One-Pedal-Drive spendiert. Damit verzögert das Fahrzeug rekuperierend bis zum Stillstand. Zur Serienausstattung gehören außerdem eine serienmäßige Sitzheizung, ein schlüssellose Startsystem sowie ein automatischer Notbrems-Assistent, Park-Pilot-Sensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, die adaptierte Geschwindigkeitsregelanlage sowie der Fahrspur-Assistent. Das Infotainment-System bietet dem Fahrer einen 12 Zoll großen Touchscreen. Smartphones können samt Navigationsoptionen und KI-Möglichkeiten kabellos via Apple CarPlay und Android Auto angeschlossen werden.
Nach Angaben von Ford ist der „City“ auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren und mehr als 240.000 Kilometer ausgelegt. Für die Hochvolt-Komponenten gibt der Hersteller eine Garantie über acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Zudem geht Ford davon aus, dass der Wartungsaufwand beim Transit City gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinkt. Ergo liegen die Wartungsintervalle bei zwei Jahre oder 40.000 Kilometern. Für den Service stehen 800 speziell auf Nutzfahrzeugkunden ausgerichtete Transit-Center zur Verfügung – plus etwa 500 mobile Werkstatt-Fahrzeuge des Ford Pro Service, die Wartungsarbeiten direkt beim Kunden auszuführen.